Aus dem Gemeinderat:

 


 

Optimierung der Hauptsammelstelle geplant

Die Hauptsammelstelle beim Werkhof in Ebmatingen stösst platzmässig an ihre Grenzen. Damit der Maurmer Bevölkerung auch künftig eine möglichst umfassende Entsorgungsmöglichkeit innerhalb der Gemeinde angeboten werden kann, plant die Gemeinde nun die Optimierung des Standortes in Ebmatingen.

Die aktuellen Verkehrs- und Parkierungsmöglichkeiten, wie auch die knappen Platzverhältnisse, führen bei der Hauptsammelstelle beim Werkhof Ebmatingen immer wieder zu schwierigen Manövriersituationen innerhalb des Areals und bei der Ein- und Ausfahrt ab und in die Zürichstrasse. Zudem stösst der Werkhof platzmässig an seine Grenzen. Im Auftrag des Gemeinderates prüfte Swiss Recycling die Neuausrichtung der Hauptsammelstelle. Analysiert wurden sowohl die Optimierung des aktuellen Standortes, die Schaffung eines neuen Standortes sowie der temporäre oder definitive Anschluss an eine Nachbargemeinde.

Weiterhin am Standort beim Werkhof Ebmatingen

In seiner Beratung sprach sich derGemeinderat für die vorläufige Beibehaltung der Hauptsammelstelle beim Werkhof Ebmatingen sowie die Umsetzung der budgetierten Verbesserungsmassnahmen aus. Diese Variante erwies sich in der Analyse als die ideale mittelfristige Lösung. Die Optimierung des aktuellen Standorts ist gegenüber der Schaffung eines neuen Standortes mit geringerem baulichem und finanziellem Aufwand verbunden. Durch eine klare Aufteilung der Abgabe- und Verkehrszonen soll die Sicherheit erhöht werden. Dank optimaler Nutzung des Standortes können sechs weitere Parkfeldergeschaffen werden. Angedacht ist zudem eine Ausdehnung der Öffnungszeiten auf jeden Samstagvormittag. Damit wird eine bessere Verteilung der Besucherangestrebt. Die Kosten für diese Variante belaufen sich auf 140‘000 Franken undsind im Budget 2019 eingestellt. Vorübergehend sollen zur Entlastung während der Umbauzeit Vereinbarungen mit den Nachbargemeinden  Egg und Zumikon zur Mitbenutzung ihre rSammelstellen durch die Maurmer Einwohnerinnen und Einwohner angestrebt werden.

 

 


 

Gemeindebeitrag für den Chilbi-Märt Muur erhöht

Seit 2003 richtet die Gemeinde einen jährlich wiederkehrenden Beitrag von 10‘000 Franken an den Chilbi-Märt Muur aus. Ab 2019 bis 2022 wird dieser Gemeindebeitrag auf 25‘000 Franken jährlich erhöht. Damit sollen die Infrastrukturkosten weitgehend gedeckt werden.

Der Chilbi-Märt Muur wird seit über dreissig Jahren durch den Gewerbeverein Maur und den Frauenverein Maur-Uessikon organisiert. Für den Chilbi-Märt leisten die hauptbeteiligten Vereine Fronarbeit im Umfang von rund 1‘600 Freiwilligenstunden. Die Umsätze des Festbetriebs sind rückläufig bei gleichbleibendem Aufwand. Hingegen haben die Infrastrukturkosten in den letzten Jahren, nicht zuletzt wegen behördlicher Auflagen, zugenommen. Dies führt zu einem operativen Verlust, welcher aus dem Vermögen des Gewerbevereins gedeckt wird. Wegen der örtlichen Gegebenheiten im historischen Ortskern von Maur ist das Aufstellen der Infrastruktur, insbesondere des Festzeltes, sehr aufwändig und bedarf eines professionellen Einsatzes, um die nötige Sicherheit zu gewährleiten.

Veranstaltung weiterentwickeln

Der Gemeinderat anerkennt die wichtige Bedeutung der Chilbi als Ortsteil-verbindendes Fest und ist deshalb bereit, denGemeindebeitrag von bisher 10‘000 auf 25‘000 Franken jährlich anzuheben. Damit sollen die Infrastrukturkosten weitgehend gedeckt werden. Dieser Infrastrukturbeitragan die Durchführung des Chilbi-Märt Muur wird für die Jahre 2019 bis 2022zugesichert. Für das Jahr 2019 wird ein Nachtragskredit von 15‘000Franken bewilligt. Der Gemeinderat erklärt sich zudem bereit das Patronat des Anlasses zu übernehmen. Die Verantwortung für den Chilbi-Märt liegt aber weiterhinbeim OK Chilbi. Dessen Aufgabe ist es, die Veranstaltung weiterzuentwickeln und allenfalls geänderten Publikumsbedürfnissen Rechnung zu tragen. Dazu muss das Organisationskomitee dem Gemeinderat bis Ende März 2020 einen Zwischenberichtmit Informationen zu geplanten Konzeptanpassungen erstatten.

 


 

Kurz notiert:

 

Rahmenkredit für die Aufarbeitung „Archiv Ortsgeschichte“ gesprochen

Für die Bereinigung und Aufarbeitung des „Archivs Ortsgeschichte“, einer der drei Hauptabteilungen der Museen Maur, hat der Gemeinderat einen Rahmenkredit von 90‘000 Franken bewilligt. Das Projekt sollte innert drei Jahren bis Mitte 2022 umgesetzt werden. Vor allem die Dokumentensammlung und die Privatarchive, bestehend aus Vereinsarchiven und Nachlässen, müssen aufgearbeitet werden. Die Kapazität der Trägerschaft, des Vereins Museen Maur, reicht nicht aus um die erkannten Mängel und Pendenzen selbst zu beheben. Darum wurden mit der Aufarbeitung der externe Inventarisierungsspezialist Beat Zimmermann, welcher bereits für die Museen Maur arbeitet, sowie als Projektleiter der ehemalige Leiter des Staatsarchives Basel-Landschaft Dr. Matthias Manz beauftragt. Nach Abschluss des Projekts sollte die Trägerschaft in der Lage sein, das aufgearbeitete „Archiv Ortgeschichte“ mit den eigenen Ressourcen auf dem erreichten Stand weiterzuführen. Das „Archiv Ortsgeschichte“ wird gesamthaft als eine überaus wertvolle kommunale Sammlung beurteilt, die grosses Potenzial für die Weiterentwicklung in der Zukunft hat. Diese Leistung kann auf das Zusammenwirken des freiwilligen Engagements des Vereins Museen Maur und der fortdauernden politischen und finanziellen Unterstützung der Gemeinde als Eigentümerschaft zurückgeführt werden.

 

Stellenplanerhöhung in der Abteilung Steuern

Der Stellenplan der Abteilung Steuern wird um 40% auf neu 470 Stellenprozent erhöht. Die auf September 2019 frei werdende Administrativstelle im Umfang von 60 Stellenprozent soll als Sacharbeitendenstelle mit einem Pensum von 80-100% ausgeschrieben werden. Im Quervergleich mit anderen Gemeinden hat sich gezeigt, dass die Abteilung Steuern der Gemeinde Maur personell unterdotiert ist. Die Mehrkosten für die Stellenplanerhöhung sind, abhängig von der effektiven Neubesetzung der Stelle, auf rund 30‘000 Franken brutto zu schätzen.


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